Das Normale

Das Normale ist ganz besonders

Es wird oft nur das „Normale“ genannt, dabei ist es doch eine handwerkliche Herausforderung, dass ein Schnittbrötchen wie es der Fachmann nennt, zu einem knusprigen Hochgenuss wird. Was ein gutes Brötchen ausmacht? Kruste, Krume, Porung… und was heißt das für den Laien?

Aussehen: Sehr gute Brötchen sind gleichmäßig geformt und gleichmäßig eingeschnitten. Die Kruste also das Äußere ist kräftig ausgebildet, leicht glänzend, goldbraun und leicht aufgesprungen hier spricht der Fachmann vom „Fenster“, aber nicht gerissen oder abblätternd. Die Krume, also das Innere des Brötchens, hat eine weitgehend gleichmäßige feine bis mittelfeine Porung. Es sind also keine großen Löcher im Brötcheninneren.

Größe: Ein gutes Brötchen ist nicht gleich ein großes Brötchen, im Gegenteil! Ein Brötchen welches ohne Emulgatoren und andere Zusatzstoffe gebacken wird, wird nie riesig werden. Wenn ein Brötchen zu groß ist, wurde es zu lange gegart und hat zu viel Luft eingeschlossen, was nicht zum perfekten Geschmack führt.

Mundgefühl: Die Kruste ist zartsplittrig, knusprig, aber nicht trocken oder hart. Die Krume ist locker, elastisch und leicht feucht, aber nicht kompakt im Mund.

Geruch und Geschmack: Sehr gute Brötchen riechen und schmecken intensiv nach Back- und Röstaromen, nicht hefig, teigig, fade oder alt. Sie schmecken sehr leicht salzig.